If I die young

Herzlich willkommen im Jahr 1816!

Wir sind ein Rollenspiel zur Regency Zeit, mit Spielort in Bath und London im schönen England. Von der armen Bauernmagd bis hin zum adeligen Schnösel findet hier jeder seinen Platz. Wir spielen nach der Szenentrennung und mit fiktiven Charakteren. Wir sind ein netter kleiner Trupp, freundlich, recht aktiv aber passen uns dem jeweiligen Tempo an und freuen uns natürlich über neue Mitglieder. Du musst kein Hintergrundwissen mitbringen, hier ist jeder willkommen und unsere Enzyklopädie und der Support helfen Dir gerne weiter!
News

13. Mai 2026
Der Mai steht einmal wieder vollkommen im Sinne unseres Geburtstags und daher veranstalten wir auch hier wieder einen Postmarathon! Mehr dazu in den News!


12. April 2026
Wir haben heute eine kleine Überraschung für euch! Mehr dazu findet ihr in den News! <3

Inplaydaten & Wetter

April - Juni 1816

Unser aktueller Inplayzeitraum erstreckt sich im gesamten Jahr 1816, wobei momentan die Kernmonate April bis Juni besonders aktiv bespielt werden. Nach einem strengen Winter bahnen sich erste Frühlingsboten an. Sie sind in diesem Jahr jedoch sehr zurückhaltend und zumeist regnet es. Der Regen bestimmt auch die weiteren Wetterverhältnisse bis in den Juni hinein. Von kurzen Schauern bis zu anhaltendem Starkregen ist alles vertreten. Die Temperaturen bleiben bis Mitte Mai im unteren zweistelligen Bereich und können sich erst im Juni an die 20°C-Marke herankämpfen. Für Landwirte ist das Bestellen ihrer Felder kein Vergnügen, doch auch innerhalb der Städte kämpft man mit nicht trocknender Wäsche und aufgrund des hohen Grundwasserpegels feuchten Kellern. Die Hoffnung, dass die übermäßigen Regenfälle gegen Ende Juni ein Ende finden würden, ist allgegenwärtig.


Hallo Gast! Was möchtest du tun?

Anmelden Registrieren





[Pairing] The Dragon and the Half-Open Sky
Er ist nicht der Bruch in ihrer Welt. Er ist die Stelle, an der sie nachgibt.

"The trouble with common sense is that it's rarely common"
„Sie sind anstrengend, Lord Sinclair. Und ich mag Sie nicht." Ein Urteil, das Sie vermutlich nicht überrascht.
Man hat mich vor Ihnen gewarnt. Vor Ihrem Ruf. Vor Ihrem Charme. Vor Ihrem Hang dazu, Regeln eher als freundliche Empfehlungen zu betrachten. Vor den Geschichten, die Ihnen vorauseilen. Sie stellen Fragen, die niemand stellen sollte. Sie widersprechen Menschen, denen man besser nicht widerspricht. Sie begegnen Fremden mit einer Vertrautheit, die ich für unangemessen halte. Sie lächeln zu viel. Sie genießen Ihr Leben zu offensichtlich.

Kurzum:
Sie sind exakt die Art von Mann, die ich normalerweise meide.

Bis ich feststellen musste, dass niemand mir von Ihrer größten Unart erzählt hat: Sie besitzen Prinzipien. Echte Prinzipien. Jene seltene Sorte, die nicht aus Pflicht entsteht, sondern aus Überzeugung. Ein Umstand, den ich höchst unerquicklich finde - weil er an meiner Überzeugung rüttelt und meine Meinung über Sie ins Wanken bringt. Und sie besitzen leider etwas, das ich zu tiefst respektiere und äußerst attraktiv finde: natürliche Autorität. Nicht die laute Sorte. Nicht jene die droht oder mit roher Gewalt durchgesetzt wird. Sondern jene Art, bei der ein bestimmter Blick reicht und eine leichte Veränderung der Tonlage, damit Ihnen die Menschen freiwillig folgen. Eine Führung ohne Strenge, die ich bis heute nicht vollständig begreife. Aber die etwas in mir zum Kribbeln bringt."

# 55 bis 65 Jahre # Aristokratie, Earl # Pierce Brosnan

Agatha Gordon
SUCHT # 54 Jahre # Aristokratie
„Und dem gegenüber stehe ich! Das Gegenteil von Ihnen. Man nennt mich den Drachen von Haddo House. Meistens hinter vorgehaltener Hand. Ich habe längst aufgehört, mich darüber zu beschweren. Mein Name ist Agatha Gordon. Witwe. Mutter eines Earls. Verwalterin eines Hauses, das ohne meine Aufsicht vermutlich innerhalb einer Woche im Chaos versinken würde. Die meisten Menschen fürchten sich vor mir. Mein Personal. Einige meiner Verwandten. Mitunter sogar meine Kinder. Sie hingegen wirken eher belustigt. Ich halte das für bedenklich. Oder sollte es mich beleidigen?

Ich wurde nicht erzogen, glücklich zu sein. Ich wurde erzogen, nützlich zu sein. Mein ganzes Leben bestand aus Verantwortung. Aus Pflichten. Aus Erwartungen. Aus Regeln.
Andere Menschen verliebten sich. Andere Menschen machten Fehler. Andere Menschen lebten.

Ich dagegen habe geführt, geregelt, erzogen, erhalten. Ich habe acht Kinder großgezogen, eine Familie durch Verlust und Pflicht getragen und gelernt, dass Emotionen etwas sind, das man kontrolliert - nicht etwas, dem man sich hingibt.

Bis heute.

Meine Kinder sind inzwischen erwachsen. Die meisten machen mir große Freude. Einige rauben mir den letzten Nerv.
Allen voran mein ältester Sohn Arthur, der als Earl von Aberdeen eigentlich ein Vorbild an Würde sein sollte und stattdessen beharrlich jede Gelegenheit nutzt, meine Geduld auf die Probe zu stellen. Seine moderne Sicht auf die Welt, seine Entscheidungen und sein Hang dazu, Menschen nach ihrem Herzen statt nach ihrem Stand zu beurteilen, treiben mich regelmäßig zur Verzweiflung. Er hält sich für frei. Die Gesellschaft hält ihn für brillant. Ich halte ihn für eine permanente Störung meiner Ordnung. Jetzt hat er eine Affäre mit seinem Kindermädchen begonnen!
Ich dachte noch schlimmer könnte es nicht kommen.

Dann kamen Sie.

Some people create their own storms and then get upset when it rains
"Ich hätte erwartet, dass Sie entweder langweilig oder gefährlich sind. Sie sind beides nicht. Das macht Sie unerträglich interessant."

Du bist Lord Alistair Sinclair, 5th Earl of Dunrobin oder of Strathmore, schottischer Hochadel, verwitwet oder lebenslanger Junggeselle. Du warst einst Mitglied im engen Kreis der politischen und militärischen Elite, heute jedoch ein Earl mit fragwürdig stabiler finanzieller Lage und einem Ruf, der mehr Fragen hinterlässt als Antworten. Nach Jahren in London und wechselnden gesellschaftlichen Kreisen kehrst du nach Schottland zurück. Offiziell, um deine Angelegenheiten zu ordnen. Inoffiziell ... dieses Geheimnis bewahrst du.

Die Gesellschaft hält dich für einen Lebemann, obwohl du deutlich mehr Pflichtgefühl besitzt, als die meisten ahnen. Du kommst als Gast nach Aberdeenshire, gerätst in den Gordon-Haushalt und findest dort ausgerechnet Gefallen an einer Frau, die vermutlich seit dreißig Jahren niemanden mehr an sich herangelassen hat und in ihrem Wesen das komplette Gegenteil von dir darstellt. Du lebst das Leben, das Glas ist immer halb voll, dein Humor ist warm, entwaffnend und charmant, oft leise ironisch, Menschen dürfen Fehler machen und für jedes Problem gibt es eine Lösung. Es gibt natürlich auch Gerüchte - Affären (nicht zwingend bestätigt), politische Verstrickungen, zu viele Kontakte in zu vielen Kreisen und ein verschuldeter Lebensstil. Ob das wahr ist, weißt nur du alleine.

Damit bringst du Unruhe in Agathas System. Du respektierst ihre Strenge, machst dich aber selbst davor nicht klein. Du drängst sie nicht dazu ihr Leben komplett umzugestalten, du bringst kein Chaos wie sie befürchtet, aber du zwingst sie vieles auf einmal zu hinterfragen. Du wirst der erste Mensch sein, der sie nicht moralisch integer, hart und pflichtbewusst sehen und erleben will, sondern lebendig. Sie hat nie gelernt, dass menschliche Wärme existiert. Sie hat ihr ganzes Leben nach Regeln geführt. Pflicht statt Leidenschaft. Anstand statt Sehnsucht. Vernunft statt Glück. Und dann kommst du - dieser Mann, der kein großer Held oder Retter sein soll. Sondern jemand, der über Konventionen lächelt, Menschen statt Titel sieht, Blumen pflückt und einen Sonnenuntergang am See genießt. Während andere ihre Strenge fürchten, scheint sie gerade deshalb für dich interessant zu sein.

Ihr seid beide zusammen keine klassische Lovestory, die von zwei Menschen erzählt, die zueinander finden, sondern dass Agatha zunächst entdeckt, dass sie ein eigenes Leben besitzen darf, während sie sich von dir schrecklich genervt fühlt, weil alles was du tust mühelos wirkt und für sie keinen Sinn ergibt.
Dennoch habt ihr Gemeinsamkeiten, die ihr nach und nach entdecken könnt - Pflichtgefühl, Disziplin, Autorität, Prinzipien. Zwar habt ihr unterschiedliche Herangehensweisen, aber voneinander lernen könnt ihr beide.

Before you step any further, a few final words
Mir ist wichtig, dass Alistair kein bloßer Charmeur ist. Hinter seinem Humor und seiner Lebensfreude sollte ein Mann stehen, der Verantwortung kennt, Entscheidungen trifft und Stärke besitzt. Jemand, den Agatha zunächst widerwillig respektiert, der sie überwiegend mit seiner Art jedoch nervt (vielleicht auch umgekehrt) und dies auch nicht vor ihm verbirgt, bevor daraus vielleicht etwas entsteht, das keiner von beiden erwartet hat.

Ob die Geschichte in Liebe endet, in einer späten Romanze, einer tiefen Verbundenheit oder etwas völlig anderem, möchte ich gerne gemeinsam entwickeln.

Was ich suche, ist keine schnelle Lovestory. Sondern etwas, das sich entwickelt, das atmet und durch immer neue Situationen Veränderung erfährt. Eher eine leise, ruhige Lovestory. Mit etwas Drama, mit Witz, Reibung und Charme.

Ich suche auch eine Geschichte über zwei Menschen, die ihr ganzes Leben auf völlig unterschiedliche Weise geführt haben und sich nun gegenseitig dazu zwingen, ihre Überzeugungen zu hinterfragen und so zueinanderfinden. Vielleicht braucht Alistair sogar finanzielle Hilfe von Arthur und lernt über Agatha wie diesen Teil seines Lebens besser organisiert.
Agatha dagegen wird zum ersten Mal wieder lieben und erfahren was es heißt sich auf einen Menschen einzulassen, während Alistair jemanden begegnet, der nicht wie gewohnt "Publikum" ist, sondern jemand der urteilt, der nicht von seiner Person umgehend beeindruckt ist oder sich von seinem Humor einwickeln lässt. Während sie anfängt sein Chaos zu lieben, ein wenig lernt loszulassen, bewundert er, dass sie in Reinheit besitzt, was er sich antrainieren musste - Selbstdisziplin, emotionale Kontrolle, Ordnung. Zudem ist sie eine Frau, die sich selbst nie verrät, während er nach außen immer nur Rollen gespielt hat.

Sie kennen sich eventuell auch schon länger aus ihren früheren gesellschaftlichen Jahren, haben sich nur etwas aus den Augen verloren, jetzt ist er wieder aus London zurück und kümmert sich um den verarmten eigenen Haushalt in Schottland.

Avatar-Wunsch ist Pierce Brosnan, da lasse ich auch leider nicht mit mir verhandeln. Aber Name, Titel, Alter - alles verhandelbar, auch ob er Engländer oder Schotte ist.

Und wer bin ich?
Ich bin Mel seit über 26 Jahren am Schreiben im RPG, bin jedem treu, der am Ball bleibt und stecke sehr viel Herzblut in meine Charaktere und ihre Handlungen. Ich bin keine Dränglerin, wünsche mir aber trotzdem Kontinuität, damit sich die Handlung entwickeln kann. Ich bestehe nicht auf Drehbuch-Postings und bevorzuge geplante, grobe Handlungen mit einem Ziel in der Zukunft, das ich mir dann gerne spontan erspiele. Ich bin jemand, der sich aktiv um seine PPs aus Gesuchen kümmert und niemand mit der Geschichte am Ende alleine lässt. Wenn es gar zwischen uns passt, bin ich auch immer gerne dazu bereit einen Charakter zu erstellen, um einen anderen Handlungsstrang aus dem Gesuch zu füllen.
Wenn sich das für dich gut anhört, dann tritt ein. Das Haus Gordon ist groß. Und nicht alle Türen sind bereits geschlossen.

Gestern, 18:07




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste
Das war lesenswert...
Und dann tat Jonathan Wentworth etwas, was er noch nie getan hatte und was er sich für einen besonderen Moment aufsparen wollte, der jetzt gekommen zu sein schien. Er überließ einer Frau die Führung, indem er fragte: „Worüber möchten Sie sprechen, meine liebe Miss Parlic? Ich bin für alles offen!“
Design & Outro


Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2026 MyBB Group.