If I die young

Herzlich willkommen im Jahr 1816!

Wir sind ein Rollenspiel zur Regency Zeit, mit Spielort in Bath und London im schönen England. Von der armen Bauernmagd bis hin zum adeligen Schnösel findet hier jeder seinen Platz. Wir spielen nach der Szenentrennung und mit fiktiven Charakteren. Wir sind ein netter kleiner Trupp, freundlich, recht aktiv aber passen uns dem jeweiligen Tempo an und freuen uns natürlich über neue Mitglieder. Du musst kein Hintergrundwissen mitbringen, hier ist jeder willkommen und unsere Enzyklopädie und der Support helfen Dir gerne weiter!
News

08. Jänner 2022

Die Frist für das Einreichen eurer Wünsche ist vorbei. Was wir im Jahr 2022 bewegen werden, erfahrt ihr hier.

31. Dezember 2021

Wir wünschen euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! News

Inplaydaten & Wetter
Januar - März 1816

Unser aktueller Inplayzeitraum erstreckt sich im gesamten Jahr 1816, wobei momentan die Kernmonate Jänner bis März besonders aktiv bespielt werden. Der Winter hält das Land streng an der Kandare. Die elitäre Gesellschaft hat damit freilich kein Problem, die ärmlichere Bevölkerungsschicht allerdings schon. Die Entbehrungen des Krieges machen sich in diesem Winter besonders bemerkbar, Hunger und Kälte knechten die Leute. In einem selten eisigen Winter gehen die Kohlevorräte rasch zur Neige. Bereits im niederschlaglosen Dezember konnten Temperaturen von bis zu -15 °C gemessen werden, wodurch die Luft trocken und rau geworden war. Am 10. Jänner zog ein Schneesturm vom Norden herab bis nach London. Er wütete über drei Tage lang, hüllte das Land in ein gespenstisches Weiß, das allerdings aufgrund seiner Härte ganz und gar nicht friedlich war. Der Frühling lässt auf sich warten, denn die Temperaturen bleiben nahe am und unter dem Gefrierpunkt, mit klaren Winternächten, sofern es der Smog der Großstadt zulässt. Erst im März lockert sich die Klammer des Winters und erlaubt damit einen Hauch von Frühling.


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Adventskalender 2021
1st
DECEMBER 2021

It's beginning to look a lot like Christmas
Soon the bells will start
And the thing that'll make 'em ring is the carol that you sing
Right within your heart


Ein Gentleman, wie James Brook, hat nicht nur eine gute Ausbildung genossen. Ihm wurde gleichermaßen Empathie wie Mitleid mit auf den weiteren Lebensweg gegeben, immer höflich, stets angemessen, niemals ausfallend. An seine Maßstäbe muss er allerdings von Marjorie Cavendish erinnert werden, als er sich in der verzwickten Situation wiederfindet, übers Ohr gehauen worden zu sein. Die alte Matrone ist zufälligerweise an dem Tag im Brook's anwesend, an dem James feststellen muss, dass ein beträchtlicher Teil seiner neuen Weinlieferung schlichtweg ungenießbar ist. Eine Plörre, die nichteinmal der Pöbel trinken würde. Erschwerend kommt jedoch hinzu, dass sich hoher Besuch aus dem Königshaus angekündigt hat und es damit völlig ausgeschlossen ist, ihm diesen Wein servieren zu können.
Wird Marjorie dem hilflosen Mr. Brook anbieten, Wein aus ihren Privatbeständen verwenden zu können? Einigen sie sich darauf, dass es Wichtigeres gibt, als Wein (zum Beispiel Brandy)? Oder vergessen beide ihre gute Kinderstube und rächen sich persönlich am unfähigen Weinhändler?
01.12.2021, 07:01
2nd
DECEMBER 2021

Have a holly, jolly Christmas
It's the best time of the year
I don't know if there'll be snow
But have a cup of cheer

Es war ein Geschenk gewesen. Ein Medaillon, das sich aufklappen ließ, wodurch man kleine Portraits seiner Liebsten betrachten konnte. Und ein paar Pfund, um den Maler bezahlen zu können, der die Portraits anfertigen sollte. Aber Eugenia Hawkins konnte sich nicht helfen. Irgendwie, so findet sie, ist das Geschenk zwar gut gemeint, aber trotzdem rausgeworfenes Geld. Das Medaillon konnte sie während ihrer Arbeit nicht tragen. Doch auch im Alltag wäre es höchst inkompatibel zu ihrem Lebensstil. Und einen Maler bezahlen? Eigentlich wüsste sie Besseres mit den Almosen ihres Bruders anzufangen. Dennoch wollte sie, ihm zuliebe, der Sache eine Chance geben und suchte zu diesem Zweck Richard Gaywood auf. Es war eine der ersten Adressen, die sie in London ausfindig machen konnte. Weil sie keinen schlechten Eindruck erwecken wollte, gehörte einiges an Vorbereitung dazu. Sie zog ihr Sonntagskleid an, kämmte sich ordentlich die Haare und putzte auch ihr kleines Söhnchen heraus.
Wird Richard die Unentschlossenheit seiner seltsamen Kundin, die offensichtlich nicht aus gehobener Klasse, dafür mit einem Batzen Geld daher kommt, auffallen? Lässt er sich von den Unstimmigkeiten in ihrem Auftreten irritieren? Bleibt er professionell und zaubert ein Portrait ihres Sohnes für die Ewigkeit? Oder ist das ganze Unternehmen zum Scheitern verurteilt?
02.12.2021, 08:36
3rd
DECEMBER 2021

Last Christmas, I gave you my heart
But the very next day, you gave it away
This year, to save me from tears
I'll give it to someone special

Jugendsünden. Die beiden Herren, Lucian Coventry und Barnabas Fane, kennen sich gut damit aus, wie sie eines Abends in einer Spelunke neben dem Boxclub, in dem sie gerade beide auf einen der Underdogs gesetzt und gewonnen haben, feststellten. Wobei sie es niemals als "Sünde" bezeichnen würden, das schöne Geschlecht zu lieben. Nein, das war etwas Magisches, Zeitloses und... nunja, möglicherweise Dämliches. Denn es kam wohl nichts Gutes dabei heraus, es sei denn, man wollte dem Meer salzige Flüssigkeit in Form von Tränen zurückgeben. Also, nicht, dass einer von ihnen jemals geweint hatte...
"Gewiss nicht", denkt sich Phoebe Harding, die dieses Gespräch widerwillig mitanhören musste. Männer weinen niemals. Sie zeugen Kinder und verschwinden. So sieht die Wahrheit aus. Und die ihnen zu sagen, ist sie aufgrund eines wirklich harten, anstrengenden Tages mehr als bereit.
Doch, wie werden Lucian und Barnabas die Wahrheit aufnehmen? Werden sie einsichtig sein, das vielleicht noch tragischere Schicksal von Frauen mit Jugendsünden anzuerkennen? Oder gibt es für gewisse Dinge schlichtweg nicht die Wahrheit?
03.12.2021, 07:13


4th
DECEMBER 2021

Jingle bell, jingle bell, jingle bell rock
Jingle bells chime in jingle bell time
Dancin' and prancin' in Jingle Bell Square
In the frosty air

Es sollte ein ganz gewöhnlicher Tag werden. Einer, an dem ein jeder seiner Arbeit nachgeht, Besorgungen erledigt oder sich einfach vom Tagesgeschehen treiben lässt. Leider haben Elaine Royce und Alfred Reynolds das Pech, dass ihr ganzer Tagesplan über den Haufen geworfen werden muss, als sie sich mitten in einem Kutschunfall auf einer der meistbefahrenen Straßen Londons wiederfinden. Elaines Wagen ist nicht betroffen, sehr wohl aber Alfreds Mietkutsche, die einen Achsenbruch erlitten hat. Im ganzen Chaos der fliehenden Pferde und fliegenden Schimpfworte begegnen sich also zwei Fremde, von denen einer mobil ist und der andere zufällig in die gleiche Richtung muss. Zudem könnte es ihnen gelingen, sich die Warterei mit der Kurzweil einer Unterhaltung zu vertreiben. Oder gehen sie am Ende doch wortlos aneinander vorbei?
04.12.2021, 07:05
5th
DECEMBER 2021

I love the excitement,
the childlike spirit of innocence,
and just about everything that goes along with Christmas


Marianne Parlic scheint in den letzten Monaten so viel Glück widerfahren sein, dass es wohl nun das Schicksal meint, dass wenigstens ein kleines Missgeschick notwendig ist, um die Balance des Lebens einigermaßen im Lot zu lassen. Wie sonst lässt es sich erklären, was sich an jenem schönen, sonnigen Nachmittag in der Gartenanlage von Larkwood Hall ereignet? Gerade, als sie mit ihrer Seelenverwandten Gwendolyn Loxley begeistert ein wundervolles Armband, ein Geschenk ihres baldigen Ehemannes, betrachtet, rutscht dieses ihr aus der Hand und wird von dem wild kläffenden Hund ihrer Patentante aufgeschnappt und davon getragen. Über gute Hundeerziehung lässt sich streiten, jedenfalls ist kein Angestellter in der Nähe, der hilfsbereit gewesen wäre, und so ist es selbst an der Frau, das gestohlene Armband zurück zu holen. Hoffentlich unbeschadet, nicht auszudenken, was Mister Wentworth beim Hören dieser unglaublichen Geschichte denken würde!
05.12.2021, 00:03
6th
DECEMBER 2021

Come, they told me pa-rum pum pum pum
Our newborn King to see, pa-rum pum pum pum
Our finest gifts we bring pa-rum pum pum pum
To lay before the King pa-rum pum pum pum
Rum pum pum pum, rum pum pum pum
So to honor Him pa-rum pum pum pum
When we come

Nein! Das darf nun wirklich nicht wahr sein! Caroline Reynolds hätte ja niemals geglaubt, dass es überhaupt möglich wäre. Ein Hund, der einen Ring frisst, das ist doch ein schlechter Witz. So etwas liest man in Büchern, um die Spannung zu erhöhen, aber es passiert einem doch niemals im realen Leben. Nun, Caroline musste erkennen, dass es anscheinend doch sehr wohl möglich war. Mitten in Bath, auf offener Straße, Caroline hatte sich noch nach dem Schmuckstück, das ihr beim Ausziehen des Handschuhs vom Finger geglitten war, bücken wollen, doch der Hund war, angetrieben von seiner Gier, schneller gewesen. Hyazinth Walford, unschuldig des Weges kommend, war unfreiwillig Zeugin dieses Ereignisses geworden. Und aus Erfahrung wusste sie, dass es nur einen Weg gab: Abwarten. Selbstlos bot sie Caroline ihre Hilfe an, doch bevor man auf einen Silberring im Hundehaufen hoffen kann, gilt es, den Hund erst einmal zu fangen.
06.12.2021, 00:13


7th
DECEMBER 2021

Our cheeks are nice and rosy and comfy and cozy are we (ring-a-ling-a ding-dong-ding!)

Es gibt einen guten Grund, warum man in Londons von Kriminellen verseuchten Straßen als Dame von Stand nicht allein spazieren sollte. Mary Ramsden musste ihn am eigenen Leib erfahren, als sie, ein wenig träumerisch, die gebotenen Regeln gebrochen hatte, weil sie nur kurz etwas besorgen musste. Dummerweise wurde sie ausgerechnet an diesem Tag von einem Dieb des erstandenen Guts und ihres restlichen Bargelds erleichtert. Neben dem Schreck bleibt ein Augenzeuge zurück: William Barnes ist in diesem Moment wirklich der Retter in der Not. Nicht nur ist er bemüht, die hilflose Frau zu beruhigen, auch weiß er sofort Rat: Das Aufsuchen des nächsten Wachtpostens, um das Vergehen gleich melden zu können.
Wird Mary bewusst sein, wie misslich ihre Lage ist? Oder steht sie, um dies zu realisieren, noch zu sehr unter Schock?
07.12.2021, 07:29
8th
DECEMBER 2021

Silent night
Holy night
All is calm
All is bright


Manch lustiger Abend in einer Kneipe bringt Menschen zusammen, die sich ansonsten wohl nicht so rasch begegnet wären und sich auch gut verstanden hätten. Dem Alkohol ist der Stand recht egal, denn er ist für alle verfügbar und mit der richtigen Menge, vereinen sich die Arbeiterklasse und die Mittelschicht im Handumdrehen. Padraig Finnegan hat Freude am Bier gefunden und trinkt eines nach dem anderen, auch scheint er einen Freund in John Betts gefunden zu haben, der begeistert mit ihm trinkt. So entsteht auch die Idee, oder vielleicht auch das Bedürfnis, den eigenen Mut zu beweisen und trotz klirrender Kälte im Fluss baden zu gehen. Nur, dass sie nicht mit unfreiwilligen Zuschauern gerechnet hätten, denn in jener Nacht ist Wren Scoresby recht schlaflos und unternimmt einen kleinen, abendlichen Spaziergang im letzten Tageslicht, auf dem sie die ebenso unruhige Lavinia Beaumont trifft, die sie in ein Gespräch verwickelt. Dass die beiden jungen Frauen gar zufällig an jener Flussbiegung vorbeikommen, die sich die beiden Herren ausgesucht haben, scheint sehr unerwartet. Wer peinlicher berührt ist, kann man schwer sagen, eines sind die beiden Damen aber auch: Neugierig. Eine lustige Geschichte zu erzählen gibt es jedenfalls für die beiden jungen Frauen.
08.12.2021, 07:19
9th
DECEMBER 2021

The mood is right
The spirits up
We’re here tonight and that’s enough
Simply having a wonderful Christmas time


Geister und Gespenster sind Gestalten aus albernen Märchen für Kinder - oder nicht? Düstere Gerüchte und Geschichten ranken sich um ein Abbey im äußeren Teil Londons, die der hießige Pfarrer dort zu dementieren weiß und doch scheinen sich Worte über Geister dort penetrant zu halten. Der Duke of Edinburgh gibt recht wenig darauf und lädt seine Gesellschaft zu einer Besichtigung jener Abbey ein, deren Architektur außerordentlich schön zu betrachten ist. Nur, dass er nicht damit gerechnet hat, dass es dort vielleicht wirklich spuken könnte. Als Irene Gray einen durchsichtigen Schatten in der Nähe des Beichtstuhles ausmacht, kreischt sie auf und alarmiert dabei nicht nur ihren Ehemann Charles Gray, sondern auch Oliver Bradford und Cédric Durand, die recht schnell entscheiden, diesem albernen Spuk ein Ende zu machen und der Dame zu beweisen, dass sie keinen Geist gesehen hat. Nur, dass sich die unerklärlichen Ereignisse häufen und man sich am Ende doch nicht mehr gar so sicher ist, ob man wirklich nicht an Geister und Gespenster glaubt.
09.12.2021, 07:16
10th
DECEMBER 2021

I’m dreaming of a white Christmas
Just like the ones I used to know
Where the treetops glisten and children listen
To hear sleigh bells in the snow


Es schneit! Und wie wundervoll es schneit. Dicke Flocken fallen vom Himmel und tauchen die Bather Landschaft in eine weiße Decke, die in dem sonnigen Licht strahlend schön aussieht. Dieses wunderbare Ereignis lädt zu einem Spaziergang ein, den sich eine recht kleine, winterliche Gesellschaft gewiss nicht entgehen lässt. Nur, dass diese in einer Schneeballschlacht endet - damit hätte sicherlich niemand gerechnet. Der kleine Neffe eines der Anwesenden nutzt die Chance des frischen Schnees und benutzt eher unfreiwillig Eloise Sommersby als Ziel für seinen Schneeball. Als diese ihm jedoch nicht böse zu sein scheint, macht er weiter. Und bevor man es sich versieht, geben sich auch Florence Eversly und andere Gäste dem Spaß hin, den man wohl Dank dem kleinen Jungen verpasst hätte.
10.12.2021, 07:59




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Das war lesenswert...
Hier hätte er sich zu gerne betäubt. Die Wut, den kurz aufwallenden Schmerz, dann die Nüchternheit. Dinge, die man lieber von sich schob, als sie wirklich zu fühlen, Unliebsame Gefühle, die zum Leben dazu gehörten, wie das Amen in eine Kirche gehörte.
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